Was ist BDSM?

Was bedeudet BDSM?

Den Begriff “BDSM” hat jeder zumindest schon einmal gehört. Er setzt sich aus den Anfangsbuchstaben verschiedener sexueller Spielarten zusammen:

  1. Bondage and Discipline
  2. Dominance and Submission
  3. Sadism
  4. Masochism.

Dieser Artikel beleuchtet diese sexuellen Präferenzen, die mit BDSM zusammengefasst werden, und geht zudem auf die Geschichte der speziellen Methodensammlung ein. Er beschäftigt sich mit der Frage, was manche Paare daran so interessiert, und im wahrsten Sinne des Wortes fesselt.

Die Elemente des BDSM

BDSM umfasst die folgenden Teilbereiche:

Bondage & Discipline

Beim Bondage dreht sich alles um Fesselungen, zum Beispiel in Form von Hand- und Fußschellen oder mit Seilen. Körperteile werden eingeschnürt und an anderen Körperteilen oder an Gegenständen fixiert. Weitere Spielzeuge, wie das Andreaskreuz oder Spreizstangen, eignen sich wiederum dazu, Körperteile zu spreizen und den Körper auf diese Weise in eine feste Position zu bringen.

Discipline erfordert die Disziplinierung des Partners, die beispielsweise durch Schlägen mit der Hand vorgenommen werden kann. Bondage und Discipline können zusammen oder losgelöst voneinander praktiziert werden.

Dominance & Submission

Hierbei geht es um Dominanz und Unterwerfung, also um das Spiel mit der Macht. Diese Spielart hat vor allem einen großen Effekt auf die Psyche und kann in ganz unterschiedlichen Ausprägungen angewandt werden. So erfreuen sich unter anderem Erziehungsspiele, bei denen der dominante Part dem devoten bestimmte Verhaltensweisen oder Handlungen vorschreibt und “anerzieht”, großer Beliebtheit. Tatsächlich gibt es auch Paare, die diese Spielart mit in ihren gemeinsamen Alltag nehmen und ihre Neigung so nahezu “24/7” ausleben.

Sadism & Masochism

Der Sadomasochismus basiert auf dem Zufügen und Empfangen von Schmerz und widmet sich somit konkret der physischen Komponente. Im Gegensatz zur Discipline, steht der Schmerz hier nicht unbedingt im Zusammenhang mit einer Bestrafung und Praktizierende greifen meist zu anderen Mitteln, als lediglich Schläge mit der Hand auszuteilen beziehungsweise anzunehmen.

Geschichte: Seit wann wird es praktiziert?

Die frühesten Hinweise auf BDSM Praktiken sind in den weltweit ältesten Keilschrifttafeln zu finden. Die Texte belegen unter anderem, dass sumerische Stadt-Könige sich ihren Frauen zur Ehrung der Göttin Inanna sexuell unterworfen haben.

Es liegen außerdem Texte vor, die darauf hindeuten, dass sich die Menschen bereits im 3. und 4. Jahrhundert v. Chr. in sexuellem Kontext züchtigen und fesseln ließen, und auch das ganz ursprüngliche Kamasutra stellt explizit Schlagtechniken zur Züchtigung oder zur Erzeugung von Lust vor. Auch wenn der Begriff damals natürlich noch nicht erfunden war, lässt sich also eindeutig belegen, dass BDSM kein Phänomen unserer modernen Welt ist, sondern in Teilen schon vor Jahrtausenden praktiziert wurde.

BDSM heute: Eine verbreitete Praxis

BDSM Studio mit EquipmentFast jeder Sexshop hat BDSM Spielzeug im Sortiment und die diesbezügliche Pornoindustrie boomt – ein klarer Beweis dafür, dass BDSM-interessierte Menschen nicht selten sind. Sowohl homo-, als auch heterosexuelle Paare probieren die ein oder andere Spielart des BDSM aus oder wenden sie sogar regelmäßig an. Verschiedene Studien legen nahe, dass sich vor allem heterosexuelle und homosexuelle Männer, gefolgt von lesbischen und bisexuellen Frauen und zuletzt auch einige heterosexuelle Frauen gerne an BDSM versuchen würden. Natürlich sind hier auch Transgender* Personen und  Menschen mit wechselnder Geschlechtsidentität nicht ausgenommen.

Auch online ist BDSM angekommen. Portale wie Fundorado oder Big7 haben den Trend erkannt und eigene Sparten für diese Thematik eingerichtet. So kann man sich auch im anonymen Internet langsam an das Thema herantasten. Für alle, die sich selbst einen Eindruck machen wollen geht es hier zum BDSM Sexchat von Big7.

Faszination: Warum zieht BDSM viele Menschen an?

Die Gründe, aus denen sich Menschen für BDSM interessieren, sind äußerst vielfältig. Drei der gängigsten Argumente werden nachfolgend erklärt:

Lustgefühl durch Schmerz

Schmerz zuzufügen oder zu empfangen kann dazu führen, dass Endorphine und Adrenalin ausgeschüttet werden. In dieser Kombi steigert der Schmerz letztendlich das Lustgefühl. Schmerz kann, richtig dosiert, etwas sehr erregendes sein, dass für viele Menschen in Kombination mit der Lust etwas einzigartiges darstellt.

Erleben unterschiedlicher Körperempfindungen

Eingeschnürt, mit einer Feder gekitzelt, mit einem Stock geschlagen oder mit heißem Kerzenwachs begossen – viele Praktizierende schätzen die Vielfalt an Körperempfindungen, die sie durch BDSM erleben können.

Das Spiel mit der Psyche

Das Prinzip von Dominanz und Unterwerfung spricht besonders viele Menschen an. Die volle Kontrolle zu besitzen oder diese aber vollkommen abzugeben kann auf psychischer Ebene äußerst erregend wirken.

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