Colon Ex

Colon Ex – Testbericht, Erfahrungen, Anwendung

Die Reinigung des Darms galt bereits 3.000 v. Chr. als wichtige Maßnahme zum Schutz der Gesundheit.

Colon Ex

Die alten Ägypter vertraten die Ansicht, dass Krankheitsdämonen den Körper über den Darm verlassen, weshalb regelmäßig zum Klistier gegriffen wurde. Heute wissen wir mehr über die Entstehung von Krankheiten und können ein Beiwirken von Dämonen natürlich ausschließen. Darmreinigungen werden aber dennoch als sinnvoll eingeschätzt. Dieser Artikel befasst sich mit dem Darmreiniger Colon Ex und geht unter anderem auf dessen Inhaltsstoffe und Nebenwirkungen ein. Außerdem werden die Vorteile einer Darmreinigung genauer beleuchtet.

Was genau ist Colon Ex?

Colon Ex ist ein ISP, GMP und HACCP zertifiziertes Produkt der Firma EXVital. Es handelt sich um Kapseln zur oralen Einnahme, die den Darm gründlich und auf möglichst sanfte Weise von Ablagerungen und Schlacken befreien sollen.

Da der Hersteller seinen Sitz in Deutschland hat, gelten für die Produktion Richtlinien, die vergleichsweise streng sind. Aus diesem Grund kann von einer hohen Qualität und einem sicheren Produkt ausgegangen werden. Der Darmreiniger eignet sich für Menschen, sie unter einer Laktose- oder Glutenintoleranz leiden und ist zudem frei von Gentechnik.

Möchte man Colon Ex kaufen, hat man mehrere Möglichkeiten dazu. Zum einen wird das Produkt in gut sortierten Drogerien und Apotheken angeboten. Zum anderen ist es online über den EXVital Shop oder über Amazon bestellbar. In beiden Fällen kostet eine Packung mit 90 Kapseln etwa 20€ – aus finanzieller Sicht ist es also egal, wo man kauft. Trotzdem kann es sich lohnen, kurzfristig einen Preisvergleich durchzuführen. Schließlich gibt es immer wieder Rabattaktionen, mit denen sich der ein oder andere Euro sparen lässt.

Wer sich professionell beraten lassen möchte oder nicht sicher ist, ob Colon Ex das richtige Präparat für den individuellen Fall ist, sollte sich für den Kauf in der Apotheke entscheiden. Andernfalls bietet sich, aus Gründen der Praktik, der Onlinekauf an.

Wirkungen von Colon Ex grafisch dargestellt

Warum Flohsamenschalen?

Flohsamenschalen sind die Schalen der roten Samen, die bestimmte Wegericharten tragen. Die Pflanzen sind in Nord-Afrika, Pakistan und Indien beheimatet und ihre Samen erinnern an Flöhe, weshalb sie in Deutschland als Flohkraut bezeichnet werden. Die Samenschalen selbst haben eine beige bis graue Farbe und sind somit eher unauffällig. Colon Ex besteht zu einem großen Anteil aus ihnen.

Daneben sind selbstverständlich noch weitere Inhaltsstoffe in den Kapseln enthalten, auf die wir an einer anderen Stelle in diesem Artikel noch einen genauen Blick werfen. Nun kann man sich natürlich fragen, warum der Hersteller gerade auf Flohsamenschalen setzt. Dies lässt sich ganz einfach erklären: Die Samenschalen sind in der Lage, eine große Menge an Flüssigkeit im Darm zu binden. Dadurch quellen sie auf ein Vielfaches ihrer Ursprungsgröße auf und haben dann einen bürstenden Effekt. Sie schaben an den Darmwänden entlang und nehmen Ablagerungen mit sich.

Doch das ist noch nicht alles: Flohsamenschalen binden mit der Flüssigkeit auch Schadstoffe, die dann mit dem Kot ausgeschieden werden. Sie tragen also auch einen Teil zur Entgiftung des Körpers bei. Zu guter Letzt wird vermutet, dass die Multitalente auch eine positive Wirkung auf die Besiedlung der Darmflora mit gesunden Bakterien haben.

Welche Vorteile hat die Entgiftung?

Eine Darmreinigung und Entgiftung bringt hauptsächlich diese Vorteile mit sich:

Abnehmen/Gewichtsreduktion

Der ein oder andere dürfte diese Situation kennen: Man hält sich penibel an einen Diätplan, macht Sport und trotzdem will sich der gewünschte Abnehmerfolg einfach nicht einstellen. Der Gang auf die Waage sorgt Woche für Woche dafür, dass der Frust wächst, während der Bauchumfang der selbe bleibt. Manche Menschen sind dann geneigt, zu Diätpillen zu greifen, ihre Kalorienzufuhr auf ein ungesundes Maß zu reduzieren oder das Abnehmen gleich ganz aufzugeben.

Das muss aber nicht sein! Denn oftmals ist eine ungesunde Darmflora der Grund dafür, dass kein Gewichtsverlust erzielt werden kann. Wenn die Darmtätigkeit nicht optimal ablaufen kann, beeinträchtigt dies den Stoffwechsel und ein träger Stoffwechsel hemmt bekanntlich das Abnehmen. Durch eine Darmreinigung, an die, bei Bedarf, eine Darmsanierung anknüpfen kann, wird der Darm von Altlasten befreit, der Metabolismus kann effektiver arbeiten und die Pfunde purzeln endlich. Demnach empfiehlt es sich, Colon Ex begleitend zu einer Diät einzunehmen.

Bauch einer Frau

Verbesserung des Hautbilds

Die Pubertät liegt Jahre zurück, die Haut zeichnet sich aber immer noch durch Pickel und Unreinheiten aus? Dann sollte eine Darmreinigung in Betracht gezogen werden. Die Haut ist das größte Organ des Menschen und wird durch unsere heutige Ernährung, die reich an industriell verarbeiteten Lebensmitteln ist, extrem in Mitleidenschaft gezogen. Im Zuge der Darmreinigung werden Giftstoffe und Altlasten “entsorgt” und die Haut bekommt, durch den verbesserten Stoffwechsel, alles, was sie braucht, um gesund sein und strahlen zu können.

Bevor man mit einem deutlich verbesserten Hautbild belohnt wird, muss man allerdings zunächst die Erstverschlimmerung durchstehen. Die Erfahrungen zeigen nämlich, dass sich das Hautbild der meisten Menschen, die Colon Ex einnehmen, zuerst verschlechtert, bevor es dann besser wird. Warum? Ganz einfach: Der Körper entledigt sich der Giftstoffe, wodurch die Pickel sprießen. Das ist natürlich unangenehm, zeigt aber eigentlich nur, dass die Entgiftung funktioniert. Dann heißt es: Dranbleiben!

Denn es nützt nichts, die Entgiftung panisch abzubrechen, wenn sich die Erstverschlimmerung einstellt. Damit das Hautbild nachhaltig verbessert werden kann, muss diese Phase tapfer überstanden werden. Wer die Einnahme konsequent fortsetzt, kann sich später über seine reine, rosige Haut freuen.

Regulierung des Energiestoffwechsels

Der Stoffwechsel ist quasi der Motor, der den Körper am Laufen hält. Fälschlicherweise wird er häufig mit der Verdauung verwechselt. Tatsächlich beginnt der Stoffwechsel aber dort, wo die Verdauung endet. Im Rahmen der Verdauung werden die aufgenommenen Nährstoffe in ihre Bausteine zerlegt, damit sie in den Blutkreislauf gelangen können. Hier übernimmt der Stoffwechsel.

Er baut die Nährstoffe auf oder ab und bringt sie dorthin, wo sie gebraucht werden. Der Energiestoffwechsel ist einer der vielen Stoffwechselprozesse, die tagtäglich im menschlichen Körper ablaufen. Seine Aufgabe ist es, dem Organismus rund um die Uhr genügend Energie bereitzustellen. Er ist aber auch dafür verantwortlich, dass überschüssige Energie für “schlechte Zeiten” eingelagert wird.

Funktioniert der Energiestoffwechsel nicht reibungslos, wirkt sich das auf die persönliche Leistungsfähigkeit, das allgemeine Wohlbefinden und das Gewicht aus. Eine Darmreinigung trägt dazu bei, den Energiestoffwechsel zu regulieren und kann somit Abhilfe bei so manchem Problem, wie zum Beispiel bei chronischen Erschöpfungszuständen, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten, schaffen.

Welche Inhaltsstoffe hat es?

Neben den Flohsamenschalen, deren Wirkung bereits beschrieben wurde, setzt sich Colon Ex aus acht weiteren Inhaltsstoffen zusammen, die alle zu 100 % pflanzlich sind:

Kürbiskerne

Kürbiskerne sind reich an den Mineralstoffen Zink, Magnesium und Eisen und sind zum Beispiel in vielen Tierfuttermitteln enthalten. Das hat einen ganz einfachen Grund: Die Kerne sind bekannt dafür, den Darm vor einem Parasitenbefall zu schützen. Zudem wirken sie entwässernd und entzündungshemmend und eignen sich somit wunderbar zum Einsatz in einem Produkt zur Darmreinigung.

Süßholzwurzel

Die Süßholzwurzel hat viele heilende Eigenschaften und wird schon seit Jahrhunderten zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Das Extrakt beruhigt den Magen, indem es den Magen-Darm-Trakt muskulär entspannt und somit krampflösend wirkt. Zusätzlich besitzt es eine antioxidative Eigenschaft und ist ein wirksames Mittel zum Fangen freier Radikale. Das entzündungshemmende Süßholzwurzel Extrakt fördert darüber hinaus die Produktion von Schleim im Darm und ist in Kombination mit Flohsamenschalen besonders wirksam.

Kümmel

Kümmel wird zur Verwendung als Arzneimittel vor allem in Ägypten, Deutschland, Polen und Holland angebaut, ist in seiner wilden Form aber in ganz Europa und Asien vertreten und wird auch gerne als Gewürz verwendet. Das besondere am Kümmel ist sein 3 % bis 7 % hoher Anteil an dem ätherischen Öl “Carvon”. Dieses Öl wirkt erwiesenermaßen krampflösend, reduziert Völlegefühle und Blähungen und regt die Produktion von Verdauungssäften an. Außerdem fördert “Carvon” die Durchblutung der Darm- und Magenschleimhaut.

Fenchel

Der Säure-Basen-Haushalt des menschlichen Organismus leidet unter der modernen basenarmen und säurelastigen Ernährung. Die Folge ist ein übersäuerter Körper, was mit einem gestörten Darmmilieu einhergeht. Fenchel wirkt im Körper stark basisch und beugt so einer Übersäuerung vor. Im Endeffekt trägt er also dazu bei, dass das Darmmilieu gesund werden und bleiben kann.

Magnesium

Magnesium ist in vielerlei Hinsicht wichtig für einen gesunden Körper und beeinflusst auch die Darmflora. Mangelt es an Magnesium, spielen Nerven und Muskeln nicht mehr zusammen, man fühlt sich zittrig, geschwächt und unruhig und gerät schneller in Stress. Stress wirkt sich wiederum sehr direkt auf den Magen-Darm-Trakt aus und begünstigt Durchfälle, welche dann wieder zu einem Magnesiummangel führen können. Entsprechend ist es durchaus sinnvoll, einem Produkt zur Darmreinigung Magnesium beizugeben.

Kamillenblüten

Die Heilpflanze Kamille, die heute weltweit angebaut wird, enthält Schleimstoffe und ätherische Öle. Neben vielen weiteren Einsatzbereichen, wie zum Beispiel bei entzündetem Zahnfleisch oder Menstruationsbeschwerden, werden Kamillenblüten gerne bei Problemen im Magen-Darm-Trakt eingesetzt. Sie lösen Magenkrämpfe,  regulieren Blähungen und regen die Verdauung an.

Tribulus Terrestris

Tribulus Terrestris ist ein Extrakt, das aus der Erd-Burzeldorn Pflanze gewonnen wird. Seine potenzsteigernde Eigenschaft machen sich viele Potenzmittel zunutze und auch in Präparaten für den Muskelaufbau kommt Tribulus Terrestris zum Einsatz. Colon Ex verwendet das Extrakt zur Stabilisation des Energiestoffwechsels, was besonders in Kombination mit Magnesium Sinn ergibt.

Pfefferminzblätter

Nicht nur bei Kopfschmerzen und Erkältungen, sondern auch bei Magen-Darm-Beschwerden ist Pfefferminz ein wirksames Mittel. Seine Heilkraft bezieht sich hauptsächlich auf das enthaltene ätherische Pfefferminzöl. Dieses fördert die Produktion von Gallensaft, löst krampfartige Bauchschmerzen und wirkt entzündungshemmend.

Die meisten Darmreiniger in Kapselform setzen sich ausschließlich aus verschiedenen Kräutern und Pflanzen zusammen. Colon Ex hebt sich hier von der Masse ab. Durch die Zusätze Magnesium und Tribulus Terrestris enthalten die Kapseln ein Rund-um-Paket, das eine wirkungsvolle und dennoch sanfte Darmreinigung möglich macht.

Wie funktioniert die Einnahme?

Aufbau des Darms als GrafikWie bereits beschrieben, handelt es sich bei Colon Ex um Kapseln zum Einnehmen. Laut Hersteller liegt die optimale Dosis bei drei Kapseln pro Tag. Diese sollten aber nicht zeitgleich, sondern in gleichmäßigen Zeitabständen geschluckt werden. Es bietet sich also an, je eine Kapsel morgens, mittags und abends einzunehmen.

Jede Kapsel sollte mit einem großen Glas Wasser geschluckt werden. Es darf nicht unterschätzt werden, wie viel Wasser die Flohsamenschalen binden können. Daher muss über die Dauer der Einnahme konsequent auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Eine Packung Colon Ex reicht aus, um einen Monat lang je drei Kapseln täglich einzunehmen. Das bedeutet aber nicht, dass das Präparat nicht auch kürzer oder länger angewandt werden kann. Um einen reinigenden Effekt zu erzielen, sollte man mindestens zwei bis drei Wochen dabeibleiben, aber auch eine Einnahme über sechs oder acht Wochen kann, je nach individuellem Beschwerdebild und Ziel, Sinn ergeben. Wer sich unsicher ist, wie lange er Colon Ex einnehmen sollte, sollte sich ärztlich beraten lassen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Generell gilt: Die empfohlene Tagesdosis von drei Kapseln sollte eingehalten und keinesfalls überschritten werden. Vergisst man, eine Kapsel einzunehmen, kann man diese zeitnah nachnehmen oder aber einfach auslassen und zur nächsten Einnahmezeit ganz normal fortfahren. Hat man versehentlich eine Kapsel zu viel genommen, ist das nicht weiter tragisch. In diesem Fall sollte man einfach darauf achten, dass sich dies am nächsten Tag nicht wiederholt.

Welche möglichen Nebenwirkungen werden vom Hersteller genannt?

Als sicheres, 100 % pflanzliches Produkt, ist Colon Ex arm an nennenswerten Nebenwirkungen. Die Kapseln säubern den Darm auf sanfte Weise und Erfahrungen zeigen, dass viele Menschen Colon Ex einnehmen können, ohne mit unangenehmen Begleiterscheinungen rechnen zu müssen.

Vereinzelt kann es aber dennoch zu leichten Beschwerden kommen. Diese äußern sich hauptsächlich in Durchfall und verstärkten Darmgeräuschen und sollten nach wenigen Tagen abklingen. Außerdem kann die Erstverschlimmerung als “Nebenwirkung” aufgefasst werden. Es ist durchaus möglich, dass sich manche Symptome verstärken und erst einige Tage später nachlassen. Davon sollte man sich nicht beirren lassen. Schließlich ist es lediglich ein weiteres Zeichen dafür, dass sich etwas im Darm tut und die Darmreinigung anschlägt.

Wer dennoch ernste Nebenwirkungen an sich beobachtet, sollte dringend einen Arzt aufsuchen und abklären lassen, ob Colon Ex der Auslöser für diese Beschwerden ist. Gemeinsam kann dann entschieden werden, ob eine weitere Einnahme ratsam ist oder die Darmreinigung vorerst abgebrochen werden muss.

Fazit zum Darmreingungsprodukt Colon Ex

Bei den vielen Darmreinigungsprodukten, die der Markt zu bieten hat, ist es nicht leicht, sich einen Überblick zu verschaffen und herauszufinden, welche Produkte wirklich halten, was sie versprechen. Colon Ex punktet hier durch die hervorragende Kombination natürlicher und dennoch äußerst wirksamer Inhaltsstoffe, die eine Darmreinigung auf die sanfte Tour möglich machen.

Da auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, stellt Colon Ex eine gute Option für alle dar, die ihren Darm reinigen und ihrem Körper etwas Gutes tun wollen.

Workout Booster

Pre Workout Booster im Vergleich

Kennen Sie das? Manchmal fühlt man sich schlapp beim Training? Manchmal denkt man, dass man eigentlich noch mehr Power und Energie hätte und seine Leistungsfähigkeit höher sein könnte. Aber was kann man machen? Was machen andere, um immer an 100 Prozent zu kommen?

Um beim täglichen Workout das Beste aus sich herausholen zu können, schwört so mancher Sportler daher auf sogenannte Workout Booster.

Dieser Artikel erläutert, worum genau es sich dabei handelt und beleuchtet unter anderem die Aspekte Sicherheit, Wirkung und Kosten. Darüber hinaus stellt er drei der besten Produkte dieser Kategorie im Detail vor.

Bodybuilder mit Kopfhörern

Was sind Pre Workout Booster?

Pre Workout Booster sind Mittel, die vor dem Workout eingenommen werden und die körperliche, sowie die mentale Leistungsfähigkeit steigern sollen.

Meist liegen die Präparate als Pulver oder in Kapselform vor, wobei beide Darreichungsformen ihre Vor- und Nachteile haben. Kapseln können besonders schnell und unkompliziert eingenommen werden, während sich die Dosis bei einem Pulver sehr flexibel anpassen lässt.

Die besten Booster

Nachfolgend werden drei Top Trainingsbooster beschrieben, die uns aus verschiedenen Gründen besonders ansprechen:

Pre Workout Booster Götterpuls

Götterpuls Verpackung

Das Produkt der Firma OS Nutrition enthält mitunter Beta Alanin, L-Arginin, Taurin, Koffein und Grüntee-Extrakt und wird zu 100 % in Deutschland hergestellt, sodass von einer guten Qualität ausgegangen werden kann. Das feine Pulver ist in den Geschmacksrichtungen rote Früchte und Himbeere erhältlich und wird ausdrücklich ohne Aspartam und Acesulfam K zubereitet. Die 308 Gramm Dose “Götterpuls” ist für 33€ zu haben.

Push it to the Limit

Das Produkt Limit

Bei dem Booster “Push it to the limit” ist der Name Programm. Der Hersteller German Elite Nutrition vereint dreizehn aktive Inhaltsstoffe, darunter L-Citrullin, Beta Alanin, L-Tyrosin, Koffein und Pinien Extrakt, zu einem veganen, gentechnikfreien Pulver, das ganz ohne Aspartam, Gluten, Fett, künstliche Farbstoffe und Laktose auskommt. “Push it to the limit” wird in der EU produziert und punktet mit einem süß-sauren Waldfrucht-Geschmack. Der Preis liegt bei knapp 28€ für 600 Gramm, was genau zwanzig Anwendungen entspricht.

POWERSTAR FOOD

Blackout von Powerstation

Die Firma POWERSTAR FOOD bewirbt den “Blackout” Trainingsbooster als höchstdosiertes Produkt dieser Art in der EU. Der Hardcore Workoutbooster setzt sich mitunter aus bioaktivem Citrullin, Arginin und Taurin zusammen und kostet rund 36€ je 600 Gramm. Das Pulver kann in zwei Geschmacksrichtungen – Juicy Orange und Green Lemon – bestellt werden und enthält, wie der Hersteller verspricht, lediglich legale und sichere Inhaltsstoffe.

Welchen Effekt haben diese auf die sportliche Leistung und Fitness?

Je nach Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, können durch die Einnahme eines Trainingsboosters folgende Effekte erzielt werden:

Fokus

Der Trainierende ist fokussierter, kann sich besser auf das Workout konzentrieren und ist geistig voll und ganz bei der Sache.

Energie

Die Produkte haben eine pushende Wirkung und sorgen dafür, dass man sein Training mit reichlich Energie beginnen, durchhalten und beenden kann.

Kraft

Manche Booster wirken sich auch direkt auf die Kraft aus und erzeugen den sogenannten “Pump”, der hauptsächlich in der Bodybuilding Szene beliebt ist.

Die genaue Wirkungsweise der Inhaltsstoffe wird an einer späteren Stelle in diesem Artikel erklärt.

Wie funktioniert die Einnahme und Anwendung?

Je nach Präparat, Hersteller und dem gewünschten Effekt, gestaltet sich die Einnahme unterschiedlich:

Kapseln

Kapseln werden oral eingenommen, also geschluckt, und sollten 30 bis 60 Minuten vor Trainingsbeginn mit einem Glas Wasser und auf leeren Magen verabreicht werden. Die Dosis liegt für gewöhnlich bei einer bis drei Kapseln pro Einheit und sollte unbedingt der Packungsbeilage entnommen werden.

Pulver

Produkte in Pulverform werden zumeist mit einem Dosierlöffel geliefert, der anzeigt, wie viel des Pulvers pro Einheit eingenommen werden soll. Das Pulver kann mit Flüssigkeit angerührt werden und sollte auf leeren Magen eingenommen werden. Auch hier sollte man daran denken, den Trainingsbooster rechtzeitig vor dem Workout einzunehmen. Die genaue Dosierung und das richtige Timing sind der Packungsbeilage zu entnehmen.

Generell gilt, dass man Produkte dieser Art niemals überdosieren sollte. Ganz im Gegenteil: Anfänger, die noch keine Erfahrungen mit Workoutboostern machen konnten, sollten mit einer geringen Dosis beginnen und ihren Körper genau beobachten. Die Dosis kann dann langsam gesteigert werden. Man muss sich dabei zwingend an die, vom Hersteller empfohlene, Maximaldosis halten. Viele Menschen, die Trainingsbooster im Test hatten, bemerken, dass sie in ein Leistungstief fallen, sobald die Wirkung des Mittels nachlässt.

Das ist ganz normal, aber dennoch nicht gerade angenehm. Daher sollte man Booster wirklich nur an den Trainingstagen nutzen und die Einnahme an trainingsfreien Tagen pausieren. Was den Zeitpunkt der Einnahme betrifft, so richtet man sich natürlich danach, wann man trainieren möchte. Unsere Empfehlung lautet, spät abends keine Workoutbooster mehr zu schlucken. Ansonsten könnte es, aufgrund der pushenden Wirkung,  in der Nacht zu Schlafstörungen kommen.

Wie entsteht die Wirkung?

Die Wirkung eines Pre Workout Boosters entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe. Pushende Stoffe, wie Guarana, Koffein und Grüntee-Extrakt, steigern die Energie, während sie zeitgleich den geistigen Fokus fördern. Für mehr Kraft und den Pump sorgen Kreatin oder aber die Kombi aus Citrullin, Arginin und Taurin.

Da jeder Körper anders ist, zeigen die Erfahrungen, dass verschiedene Menschen, die dasselbe Produkt einnehmen, unterschiedlich starke Effekte an sich beobachten können. Im Zweifel muss man also ausprobieren, welches Pulver oder Kapselpräparat im individuellen Fall der beste Booster ist.

Mann beim Hanteltraining

Was ist in Trainingsboostern enthalten? – Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe unterscheiden sich von Produkt zu Produkt geringfügig. Diese Stoffe sind in vielen Workoutboostern enthalten:

Koffein, Grüntee-Extrakt und Guarana

Diese natürlichen Stoffe sind, wie bereits beschrieben, für die Steigerung der körperlichen Energie und die Stärkung des mentalen Fokus verantwortlich.

Citrullin, Arginin, Taurin

Bei Citrullin, Arginin und Taurin handelt es sich um Aminosäuren, die die Körperkraft fördern und den “Pump” Effekt verursachen.

Tyrosin

Auch Tyrosin ist eine Aminosäure. Sie minimiert das Anstrengungsempfinden und ermöglicht es Sportlern dadurch, an ihre Grenzen zu gehen und diese zu überschreiten. Gleichzeitig wirkt sie sich auch auf die mentale Ebene aus und sorgt so dafür, dass man sein Workout mit der richtigen inneren Einstellung beginnen kann.

Beta Alanin

Beta Alanin bewirkt im Körper eine gesteigerte Carnosin Produktion, sodass die Muskeln beim Training langsamer übersäuern. Besonders wirkungsvoll ist der Stoff in Verbindung mit Kreatin, was später in diesem Artikel genauer erläutert wird.

Kriterien für gute Produkte

Die folgenden Kriterien zeichnen einen guten Trainingsbooster aus:

Leistungssteigerung und Push

Nur Produkte, die reich an leistungssteigernden und pushenden Inhaltsstoffen sind, bringen den Trainierenden in einen energiegeladenen Zustand und erzeugen mentale Fitness. Sie fördern die Konzentration und regen die Durchblutung an.

Richtiger Koffeingehalt

Im richtigen Maße verschafft Koffein, das allgemeinhin als “Aufputscher” bekannt ist, einen ordentlichen Kick beim Training. Ist allerdings zu viel Koffein verarbeitet, kommt es zu einem verstärkten Konzentrationsabfall. Sobald die Wirkung nachlässt, fühlt man sich müde, angespannt und abgeschlagen. Hier gilt also: Die Dosis macht das Gift.

Beta Alanin – Kreatin Verbindung

Wie bereits kurz erwähnt, ist die Kombination aus Beta Alanin und Kreatin äußerst wirkungsvoll. Beta Alanin kümmert sich darum, dass die Muskeln nicht zu schnell übersäuern und Kreatin erhöht die Kraft und fördert das Muskelwachstum.

Reduzierte Süßungsmittel

Vielen Pre Workout Boostern, vor allem denen in Pulverform, werden Zucker, alternative Süßungsmittel und Zuckeraustauschstoffe zugesetzt. Warum? Ganz einfach: Damit soll der Geschmack der Pulver verbessert werden. Wer Kalorien zählt oder generell Wert auf ein zuckerarmes Produkt legt, sollte sich die Inhaltsstoffe immer genau ansehen.

Vegane Produkte

Vegane Booster – gibt es das überhaupt? Ja, das gibt es. Immer mehr Menschen, darunter auch erfolgreiche Sportler, leben vegan und der Markt reagiert auf die steigende Nachfrage. Deshalb finden auch Veganer Produkte dieser Art, die sie ohne Einschränkungen nutzen können. Vegane Pulver und Kapseln sind meist sehr klar als vegan gekennzeichnet und somit leicht zu erkennen.

Wie sicher sind Workout Booster?

Da sich so mancher Hersteller mit Sitz im Ausland an Inhaltsstoffen bedient, die in einer rechtlichen Grauzone liegen oder aber in Deutschland verboten sind, ist es besonders wichtig, zu einem sicheren Workoutbooster zu greifen. Ausländische Produzenten versetzen ihre Produkte häufig mit DMAA und DMBA.

Beides sind Substanzen, die die sportliche Leistungsfähigkeit zwar deutlich steigern können, aber gesundheitlich alles andere als unbedenklich sind. Produkte, die in Deutschland produziert und zugelassen sind, können dagegen generell als sicher eingestuft werden, sofern die tägliche Maximaldosis nicht überschritten wird. Viele Menschen, die Booster einem Test unterzogen haben, spüren ein deutlich wahrnehmbares Kribbeln im Körper, das während dem Training einsetzt. Dies ist kein Grund zur Sorge, sondern mehr oder weniger normal – man muss sich nur daran gewöhnen.

Wer kann diese verwenden?

Trainingsbooster können prinzipiell von jedem verwendet werden, der seine sportliche Leistungsfähigkeit steigern und Trainingserfolge feiern möchte.

Ausgenommen davon sind lediglich schwangere Frauen, stillende Mütter und Kinder. Trotzdem sollte man darauf achten, das Supplement nur dann einzusetzen, wenn man es auch wirklich benötigt. Ansonsten gewöhnt man sich zu schnell an den Boost-Effekt und ist vielleicht geneigt, die Dosis eigenmächtig auf ein gefährlich hohes Maß zu erhöhen.

Welche Kosten und Preise fallen an?

Die Kosten für einen guten Pre Workout Booster unterscheiden sich teils stark und richten sich natürlich auch nach dem Hersteller und der Qualität des Produkts, sowie nach der Packungsgröße. Günstige Produkte sind schon ab 15€ erhältlich, die größte Auswahl hat man aber wenn man bereit ist, 30€ bis 40€ auszugeben.

Unsere Empfehlung lautet: Von Billigprodukten sollte eher Abstand genommen werden. Booster, die im preislichen Mittelfeld oder höher liegen, sind zu bevorzugen, da bei Supplementen keine Abstriche hinsichtlich deren Inhaltsstoffen und Qualität gemacht werden sollten.

Wo sollte man Booster kaufen?

In Drogerien sind Top Booster eher selten zu finden. Wer einen großen Drogeriemarkt in der Nähe hat, könnte vielleicht aber auch dort Glück haben und einige derartige Produkte finden. Eine zweite Anlaufstelle stellen Sportnahrungsshops, wie es sie in manchen größeren Städten gibt, dar. Dort kann man sich die Produkte in Ruhe ansehen und sich, bei Bedarf, professionell beraten lassen.

Deutlich mehr Auswahl ist aber im Netz zu finden. Handelsgiganten, wie Amazon, und Onlineshops, die sich auf Sporternährung spezialisiert haben, bieten zahlreiche Workoutbooster an, sodass man sich schnell einen Überblick verschaffen kann. Dann empfiehlt es sich, die Kundenbewertungen in die Kaufentscheidung miteinzubeziehen und mehrere Produkte miteinander zu vergleichen.

Ganz egal, wo man letztendlich kauft, gilt: Booster “made in Germany” sind zu bevorzugen, Mittel aus der EU können in Betracht gezogen werden und Produkte, die außerhalb der EU produziert werden, sollten in der Regel nicht in der engeren Auswahl landen.

Welche natürlichen Alternativen gibt es?

Leider gibt es derzeit kaum Alternativen zu Top Trainingsboostern, mit denen sich wirklich dieselben Effekte erzielen lassen. Dennoch widmen wir uns an dieser Stelle einigen Superfoods, die einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit haben sollen:

Acai Beere

Die Acai Beere ist die Frucht der Kohlpalme, die hauptsächlich im Amazonas wächst und gedeiht. Die dunklen Beeren enthalten wenig Kalorien, aber viele Nährstoffe, darunter einen Vitamin B-Komplex, der den Muskelaufbau unterstützt. Die weiteren Vitamine und Mineralstoffe der Nährstoffbombe fördern Kraft und Ausdauer.

Guarana

Guarana galt zur Zeit der indigenen Urvölker als Wunderpflanze. Die tiefroten Beeren, die an der Guarana Pflanze im Amazonasgebiet Brasiliens wachsen, enthalten dreimal so viel Koffein wie eine gewöhnliche Kaffeebohne. Guarana fördert die Konzentration, regt den Stoffwechsel an und steigert die Ausdauer. Zudem ist bekannt, dass sich die Beeren positiv auf die Atmung auswirken.

Lúcuma

Lúcuma wird auch “Gold der Inkas” genannt und ist eine Frucht, die süßlich schmeckt und an Aprikosen erinnert. Getrocknet und zu einem Pulver verarbeitet, wird die Lúcuma zum begehrten Superfood. Kein Wunder: Sie ist reich an Ballaststoffen, Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen und enthält kaum Zucker. Vor allem der hohe Eisengehalt ist dafür verantwortlich, dass das Superfood seinem Konsumenten einen echten Energie-Kick verschafft.

Maca

Die, in den peruanischen Anden beheimatete, Maca Knolle zeichnet sich durch ihren hohen Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen aus. 100 Gramm Maca bringen es auf 70 mg Eisen, 400 mg Kalzium und 1.750 mg Kalium. Gepaart mit einem Vitamin B-Komplex können sich die Effekte, die Maca auf die Fitness hat, durchaus sehen lassen: Die Pflanze verbessert das Durchhaltevermögen, stärkt den Fokus und verhilft zu mehr Power.

Pro und Contra zur Einnahme

Diese Vor- und Nachteile bringt die Einnahme von Workoutboostern mit sich:

Pro

  • Volle Konzentration beim Training
  • Besserer Zugriff auf Kraftressourcen
  • Weniger Anstrengung bei maximalem Durchhaltevermögen
  • Mehr Energie und Motivation
  • Unkomplizierte Einnahme

Contra

  • Verantwortungsvoller Umgang mit dem Supplement erforderlich
  • Gefahr durch den Kauf bei einem unseriösen Anbieter

Fazit: Top Workout Booster vor dem Training können die Leistung erhöhen

Keine Frage: Pre Workout Booster sind ein wunderbares Hilfsmittel, das vielen Sportlern dabei hilft, ihre Ziele zu erreichen. Sofern man bei einem seriösen Anbieter kauft, sich an die Richtlinien zur korrekten Einnahme und Dosierung hält und verantwortungsbewusst mit den Supplementen umgeht, können diese die Leistungsfähigkeit risikofrei steigern.

myNutrition 100

Der Nahrungsmittelunverträglichkeitstest myNutrition 100 von Lykon

Ungefähr jeder vierte Deutsche ist von einer Lebensmittelunverträglichkeit betroffen. 

myNutrition100 mit Verpackung

Am häufigsten kommt die Laktoseintoleranz vor, doch auch Fruktoseintoleranzen und andere Unverträglichkeiten stellen keine Seltenheit dar. Die vielfältigen Symptome, wie zum Beispiel Magen-Darm-Probleme, Ausschläge und Kopfschmerzen, machen Betroffenen das Leben schwer. Damit sich etwas ändern kann, muss man zunächst wissen, welche Lebensmittel man nicht verträgt. Hier setzt der myNutrition100 Test von Lykon an, um den es in diesem Artikel geht.

Was ist der myNutrition 100 Test?

Der myNutrition 100 Selbsttest ist ein Bluttest, in dessen Rahmen die Verträglichkeit von hundert Lebensmitteln aus elf Kategorien getestet wird. Es werden folgende Nahrungsmittel getestet:

  • Fischsorten und Meeresfrüchte
  • Fleischsorten
  • Früchte
  • Gemüsesorten
  • Getreide
  • Milchprodukte
  • Eier
  • Gewürze und Kräuter
  • Getränke
  • Samen und Nüsse
  • Pilze und Hefen
  • Süßungsmittel

Damit werden die gängigsten Unverträglichkeiten mehr als zuverlässig abgedeckt, sodass man als Kunde einen aussagekräftigen Befund erhält.

Lebensmittel in der Übersicht

Wie funktioniert der Ablauf des Tests?

MyNutrition 100 ist ein klassischer Selbsttest für Zuhause. Das bedeutet, dass kein Arzt aufgesucht werden muss und der Bluttest ganz einfach und unkompliziert in den eigenen vier Wänden durchgeführt werden kann.

Ablauf des Tests

Nachfolgend wird der Ablauf Schritt für Schritt erklärt:

Desinfektion des Fingers

Zunächst wird ein Finger desinfiziert. Dafür verwendet man ein Desinfektionspad, das im Testkit enthalten ist.

Einstich

Dann nimmt man eine Lanzette zur Hand und sticht in die gereinigte Fingerkuppe. Der Einstich ist mit keinen nennenswerten Schmerzen verbunden.

Blutabnahme

Das Blut, das aus dem Finger hervortritt, wird in das Probenröhrchen gefüllt. Einige Tropfen genügen.

Markieren des Röhrchens

Damit die Probe dem Kunden zugeordnet werden kann, wird das Röhrchen mit einem Code-Aufkleber versehen.

Verpackung und Versand

Schließlich verpackt man die Blutprobe im Rücksendeumschlag und sendet sie zur Analyse an das Lykon Labor.

Abrufen der Ergebnisse

Nach maximal sieben Werktagen stehen die Ergebnisse online zum Abruf bereit. Mit der ID-Karte loggt man sich in den Mitgliederbereich ein und kann seinen Befund einsehen und als PDF herunterladen. Außerdem findet man dort Handlungsempfehlungen, die auf dem persönlichen Testergebnis beruhen.

Aus welchen Teilen besteht das Produktset?

Test Kit

 

Wer das myNutrition 100 Testkit bestellt, bekommt sämtliche Materialien, die zum Durchführen des Bluttests benötigt werden. Dazu gehören Desinfektionspads, Tupfer, Lanzetten, Proberöhrchen, eine Kunden ID-Karte inklusive Code-Aufkleber und ein Rücksendeumschlag. Darüber hinaus beinhaltet jedes Set eine bebilderte Anleitung, sodass nichts schiefgehen kann.

Wie seriös sind die Labor Ergebnisse?

Dass Selbsttests für Zuhause praktisch sind, steht außer Frage. Doch sind sie auch seriös? Das kommt natürlich immer darauf an, welchen Anbieter man wählt und wie dieser vorgeht.

Die Firma Lykon lässt die Analysen in geprüften und zertifizierten medizinischen Laboren durchführen. Das bedeutet, dass höchste Standards erfüllt werden und die ermittelten Ergebnisse absolut vertrauenswürdig sind. Der Befund, den man im Rahmen des myNutrition 100 Tests erhält, ist entsprechend zuverlässig und als seriös einzustufen.

Was kostet  der Test?

Ein Selbsttest ist immer mit gewissen Kosten verbunden und myNutrition 100 stellt hier keine Ausnahme dar. Bei der Onlinebestellung hat der Kunde die Wahl aus zwei Optionen:

Option 1 – Einzeltest

Zum einen kann ein einzelner Test gekauft werden. Dieser kostet 99€.

Option 2 – Multi Packs

Zum anderen besteht die Möglichkeit, mehrere Testkits in Multi Packs zu je drei oder fünf Einheiten zu bestellen. Dabei entstehen Preisvorteile von 10 % beziehungsweise 15 %. Drei Tests kosten also 269€, der Preis für fünf Stück liegt bei 419€.

Fazit zum myNutrition 100 Test

Wer unter Symptomen leidet, die eventuell mit einer Lebensmittelunverträglichkeit in Verbindung stehen könnten, sollte dies unbedingt abklären, um seine Lebensqualität langfristig verbessern zu können. Der myNutrition 100 Selbsttest eignet sich ideal für alle, die endlich Klarheit schaffen wollen und die Sache möglichst aufwandsarm angehen möchten.

Was ist BDSM?

Was bedeudet BDSM?

Den Begriff “BDSM” hat jeder zumindest schon einmal gehört. Er setzt sich aus den Anfangsbuchstaben verschiedener sexueller Spielarten zusammen:

  1. Bondage and Discipline
  2. Dominance and Submission
  3. Sadism
  4. Masochism.

Dieser Artikel beleuchtet diese sexuellen Präferenzen, die mit BDSM zusammengefasst werden, und geht zudem auf die Geschichte der speziellen Methodensammlung ein. Er beschäftigt sich mit der Frage, was manche Paare daran so interessiert, und im wahrsten Sinne des Wortes fesselt.

Die Elemente des BDSM

BDSM umfasst die folgenden Teilbereiche:

Bondage & Discipline

Beim Bondage dreht sich alles um Fesselungen, zum Beispiel in Form von Hand- und Fußschellen oder mit Seilen. Körperteile werden eingeschnürt und an anderen Körperteilen oder an Gegenständen fixiert. Weitere Spielzeuge, wie das Andreaskreuz oder Spreizstangen, eignen sich wiederum dazu, Körperteile zu spreizen und den Körper auf diese Weise in eine feste Position zu bringen.

Discipline erfordert die Disziplinierung des Partners, die beispielsweise durch Schlägen mit der Hand vorgenommen werden kann. Bondage und Discipline können zusammen oder losgelöst voneinander praktiziert werden.

Dominance & Submission

Hierbei geht es um Dominanz und Unterwerfung, also um das Spiel mit der Macht. Diese Spielart hat vor allem einen großen Effekt auf die Psyche und kann in ganz unterschiedlichen Ausprägungen angewandt werden. So erfreuen sich unter anderem Erziehungsspiele, bei denen der dominante Part dem devoten bestimmte Verhaltensweisen oder Handlungen vorschreibt und “anerzieht”, großer Beliebtheit. Tatsächlich gibt es auch Paare, die diese Spielart mit in ihren gemeinsamen Alltag nehmen und ihre Neigung so nahezu “24/7” ausleben.

Sadism & Masochism

Der Sadomasochismus basiert auf dem Zufügen und Empfangen von Schmerz und widmet sich somit konkret der physischen Komponente. Im Gegensatz zur Discipline, steht der Schmerz hier nicht unbedingt im Zusammenhang mit einer Bestrafung und Praktizierende greifen meist zu anderen Mitteln, als lediglich Schläge mit der Hand auszuteilen beziehungsweise anzunehmen.

Geschichte: Seit wann wird es praktiziert?

Die frühesten Hinweise auf BDSM Praktiken sind in den weltweit ältesten Keilschrifttafeln zu finden. Die Texte belegen unter anderem, dass sumerische Stadt-Könige sich ihren Frauen zur Ehrung der Göttin Inanna sexuell unterworfen haben.

Es liegen außerdem Texte vor, die darauf hindeuten, dass sich die Menschen bereits im 3. und 4. Jahrhundert v. Chr. in sexuellem Kontext züchtigen und fesseln ließen, und auch das ganz ursprüngliche Kamasutra stellt explizit Schlagtechniken zur Züchtigung oder zur Erzeugung von Lust vor. Auch wenn der Begriff damals natürlich noch nicht erfunden war, lässt sich also eindeutig belegen, dass BDSM kein Phänomen unserer modernen Welt ist, sondern in Teilen schon vor Jahrtausenden praktiziert wurde.

BDSM heute: Eine verbreitete Praxis

BDSM Studio mit EquipmentFast jeder Sexshop hat BDSM Spielzeug im Sortiment und die diesbezügliche Pornoindustrie boomt – ein klarer Beweis dafür, dass BDSM-interessierte Menschen nicht selten sind. Sowohl homo-, als auch heterosexuelle Paare probieren die ein oder andere Spielart des BDSM aus oder wenden sie sogar regelmäßig an. Verschiedene Studien legen nahe, dass sich vor allem heterosexuelle und homosexuelle Männer, gefolgt von lesbischen und bisexuellen Frauen und zuletzt auch einige heterosexuelle Frauen gerne an BDSM versuchen würden. Natürlich sind hier auch Transgender* Personen und  Menschen mit wechselnder Geschlechtsidentität nicht ausgenommen.

Auch online ist BDSM angekommen. Portale wie Fundorado oder Big7 haben den Trend erkannt und eigene Sparten für diese Thematik eingerichtet. So kann man sich auch im anonymen Internet langsam an das Thema herantasten. Für alle, die sich selbst einen Eindruck machen wollen geht es hier zum BDSM Sexchat von Big7.

Faszination: Warum zieht BDSM viele Menschen an?

Die Gründe, aus denen sich Menschen für BDSM interessieren, sind äußerst vielfältig. Drei der gängigsten Argumente werden nachfolgend erklärt:

Lustgefühl durch Schmerz

Schmerz zuzufügen oder zu empfangen kann dazu führen, dass Endorphine und Adrenalin ausgeschüttet werden. In dieser Kombi steigert der Schmerz letztendlich das Lustgefühl. Schmerz kann, richtig dosiert, etwas sehr erregendes sein, dass für viele Menschen in Kombination mit der Lust etwas einzigartiges darstellt.

Erleben unterschiedlicher Körperempfindungen

Eingeschnürt, mit einer Feder gekitzelt, mit einem Stock geschlagen oder mit heißem Kerzenwachs begossen – viele Praktizierende schätzen die Vielfalt an Körperempfindungen, die sie durch BDSM erleben können.

Das Spiel mit der Psyche

Das Prinzip von Dominanz und Unterwerfung spricht besonders viele Menschen an. Die volle Kontrolle zu besitzen oder diese aber vollkommen abzugeben kann auf psychischer Ebene äußerst erregend wirken.

Lebensmittelunverträglichkeitstest

Lebens- und Nahrungsmittunverträglichkeit Test – Funktionieren die Bluttests zu Hause?

Lebensmittelunverträglichkeiten sind heute längst keine Seltenheit mehr: Jeder vierte Deutsche reagiert entsprechend auf das ein oder andere Nahrungsmittel.

Die Chance, selbst an einer solchen Intoleranz zu leiden, liegt also bei circa 25 %!

Die Nachfrage nach Lebensmittel Intoleranz Tests ist folglich hoch. Vor allem die Produkte für zu Hause erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Dieser Artikel beleuchtet Nahrungsmittelunverträglichkeiten und diesbezügliche Tests im Detail und geht dabei unter anderem auf Symptome und Behandlungsmöglichkeiten ein.

Was ist eine Lebensmittel Intoleranz?

Treten im Zusammenhang mit dem Konsum eines Nahrungsmittels Krankheitssymptome auf, wird von einer Lebensmittelunverträglichkeit gesprochen. Auslöser, Wirkung im Körper und Reaktion können sich dabei von Fall zu Fall stark unterscheiden. Die genaue Art der Unterscheidung bei Nahrungsmittel Intoleranzen wird an einer späteren Stelle in diesem Artikel genauer erklärt.

Die Worte Intoleranz, Unverträglichkeit und Allergie werden gerne synonym verwendet.

Das ist nicht besonders tragisch, aber eben auch nicht ganz korrekt. Eine Allergie liegt vor, wenn die körperlichen Reaktionen schon beim oder kurz nach der Aufnahme des Nahrungsmittels auftreten und ein stark belastendes Ausmaß annehmen. Im Gegensatz dazu sind die Symptome einer Unverträglichkeit, sowie einer Intoleranz deutlich harmloser und zeigen sich mitunter stark zeitverzögert.

Wie macht sich diese bemerkbar?

Wie gesagt, ist die Bandbreite an Reaktionen groß. Oftmals gelingt es Betroffenen über einen langen Zeitraum hinweg nicht, ihre Symptome mit der Aufnahme eines bestimmten Nahrungsmittels in Verbindung zu bringen, sodass die Unverträglichkeit unentdeckt bleibt.

In der Folge wird das betreffliche Nahrungsmittel weiter konsumiert und die Symptomatik bleibt bestehen. Wer Krankheitssymptome bei sich beobachtet und diese nicht zuordnen kann, sollte die Möglichkeit einer Lebensmittelintoleranz in Betracht ziehen und einen Unverträglichkeitstest durchführen. Nur so kann Klarheit geschaffen werden.

Selbsttests oder beim Arzt Lebensmittelunverträglichkeit testen lassen?

Während man früher zwangsläufig zum Arzt musste, wenn man sich auf eine Lebensmittelunverträglichkeit testen lassen wollte, besteht heute auch die Möglichkeit, den Unverträglichkeitstest zu Hause zu machen. Die Vorteile des Selbsttests liegen auf der Hand: Man kann sich den Gang zum Arzt sparen, muss nicht einmal die eigenen vier Wände verlassen und erhält dennoch Ergebnisse, die zumindest einen ersten Anhaltspunkt liefern können.

Beim Arzt kann man dagegen Fragen und Befürchtungen in einem professionellen Beratungsgespräch klären und bekommt zu 100 % klare und zuverlässige Ergebnisse. Der große Erfolg von Lebensmittelunverträglichkeits Tests für zu Hause zeigt, dass viele Menschen diese dennoch einer ärztlichen Untersuchung vorziehen.

Übrigens: Die Analysen von Tests für zu Hause finden normalerweise in zertifizierten und überprüften Partnerlaboren der Anbieter statt. Es empfiehlt sich, Lebensmittelunverträglichkeitstests bei einem renommierten Anbieter zu bestellen und Abstand von Billigprodukten zu nehmen. Nur so kann man sich darauf verlassen, wirklich brauchbare Ergebnisse zu erhalten.

Bekannte Bluttests für zu Hause

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Anbietern, die Bluttests und speziell Nahrungsmittelunverträglichkeitstests für Zuhause anbieten. Besonders bekannt sind hier diese drei Unternehmen, die online jeweils mit einer eignen Website inklusive Shop vertreten sind:

Lykon

Lykon LogoDas Berliner Start-Up Lykon hat, neben vielen anderen Blut-, Speichel- und Urintests, auch einen Lebensmittelunverträglichkeitstest im Angebot. Der “MyNutrition100” Bluttest beinhaltet die Untersuchung des Bluts auf die Verträglichkeit von ganzen hundert Nahrungsmitteln, darunter verschiedene Kräuter und Gewürze, Meeresfrüchte, Gemüse- und Obstsorten, mehrere Getreidesorten und Getränke. Einzeln bestellt, bekommt man diesen Unverträglichkeitstest für 99€. Daneben besteht die Option, direkt drei oder fünf “MyNutrition100” Tests mit einem Preisvorteil von 10 % bzw. 15 % zu kaufen.

Übrigens: Wie bei vielen andere Anbietern von Testkits für Zuhause, können die Ergebnisse auch bei Lykon binnen weniger Werktage ganz einfach online abgerufen werden. Als Kunde wird man außerdem mit praktischen Tipps zur weiteren Vorgehensweise versorgt.

Cerascreen

Cerascreen LogoDer Anbieter Cerascreen vertreibt mitunter einen “Lebensmittel-Reaktionstest”. Auch hier handelt es sich um einen Bluttest, der sich auf die Antikörperklassen IgG4 und IgE stützt. Genau wie bei dem Produkt der Firma Lykon, analysiert auch das Cerascreen Labor die Reaktion auf  Nahrungsmittel verschiedener Kategorien, darunter Fleisch, Milchprodukte, Saaten und Nüsse, Meeresfrüchte und Obst. Ein “Lebensmittel-Reaktionstest” ist zum Preis von 99€ zu haben.

Medivere

Medivere LogoDritter im Bunde ist das Unternehmen Medivere, das online ein großes Sortiment an verschiedenen Blut-, Speichel-, Urin- und sogar Trinkwassertests vorzuweisen hat. In puncto Lebensmittelunverträglichkeit hat Medivere die “Allegro-Screen” und “Allegro Screen Plus” Selbsttests für 87€ bzw. 99€ zu bieten. Die beiden Nahrungsmittelunverträglichkeitstests unterscheiden sich lediglich in der Anzahl der getesteten Allergene. In der günstigen Variante werden 20 Allergene betrachtet, in der teureren sind es 54.

Übrigens: Daneben existieren, wie beschrieben, noch weitere Anbieter, über die ein Lebensmittelunverträglichkeits Test gekauft werden kann. Möchte man sich weiterführend informieren, kann man beispielsweise der Website des Anbieters Kiweno einen Besuch abstatten.

Alternativen, Kosten & Preise beim Experten gegenüber zu Hause

Arzt ist nicht gleich Arzt und auch Ernährungsberater können auf eine Lebensmittelunverträglichkeit testen. Diese Alternativen zum Selbsttest bestehen konkret:

Internisten & Gastroenterologen

Ein Internist ist ein Arzt, dessen Fachgebiet die innere Medizin ist und ein Gastroenterologe hat sich auf die Krankheiten des Verdauungsapparats spezialisiert. Beide Ärzte können Patienten hinsichtlich einer Sorbitintoleranz, einer Glutenunverträglichkeit, einer Laktose- und einer Fruktoseintoleranz testen.

Dermatologe

Der Gang zum Hautarzt bietet sich an, wenn man einen Haut-Pricktest durchführen lassen möchte. In diesem Zuge wird die Haut mehrfach angestochen und dann mit den Allergenen in Kontakt gebracht. So können Nahrungsmittelallergien ausgeschlossen oder bestätigt werden. Außerdem kann der Dermatologe einen IgE-Antikörper Test durchführen, wobei es sich um einen Bluttest zur Diagnose von Nahrungsmittelallergien handelt. Zu guter Letzt ist der Hautarzt auch die richtige Anlaufstelle für einen Histaminintoleranz Test.

Ernährungsberater

Der Ernährungsberater kann Lebensmittelunverträglichkeits Tests auf zweierlei Arten angehen:

Provokationstest

Der Provokationstest empfiehlt sich immer dann, wenn leichte Unverträglichkeiten vorliegen. Intoleranzen schweren Grades sollten lediglich unter ärztlicher Aufsicht in dieser Weise getestet werden. Der Patient wird im Rahmen des Provokationstests mit dem Nahrungsmittel, auf das er vermutlich reagiert, konfrontiert. Dann wird die Reaktion abgewartet.

Eliminationstest

Vor dem Provokationstest wird normalerweise ein Eliminationstest durchgeführt. Hier wird ein Ernährungsplan aufgestellt, an den sich der Patient hält, während er zeitgleich ein Ernährungstagebuch führt. Dort notiert er, wann Symptome auftraten und wann eben nicht. So können nach und nach verschiedene Lebensmittel eliminiert werden, sodass nur noch wenige unter Verdacht bleiben, für die Symptome verantwortlich zu sein. Diese werden dann im Provokationstest erneut aufgegriffen, sodass letztendlich feststeht, welche Lebensmittel der Körper tatsächlich nicht verträgt.

Was die Kosten eines Tests beim Facharzt betrifft, so können keine pauschalen Angaben gemacht werden. Je nach Art des Tests, werden die Kosten aber meist von der Krankenkasse erstattet – zumindest, wenn ein begründeter Verdacht besteht. Umstrittene Tests, wie der IgG-Test, stellen die Ausnahme dar und müssen komplett aus eigener Tasche bezahlt werden.

Welche unterschiedlichen Formen der Nahrungsmittelunverträglichkeiten gibt es?

Wie eingangs kurz erwähnt, unterscheiden sich verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Zunächst können hier zwei Formen definiert werden:

Strukturelle Unverträglichkeiten

Strukturellen Unverträglichkeiten liegt eine Veränderung der Darmstruktur zugrunde. Nach einer OP, durch Polypenbildung im Darm oder durch verschiedene Infekte kann sich diese nämlich so verändern, dass bestimmte Nahrungsmittel nicht mehr vertragen werden. Die Ursache einer strukturellen Unverträglichkeit ist also rein organisch.

Funktionelle Unverträglichkeiten

Eine funktionelle Unverträglichkeit kann toxisch oder nicht-toxisch bedingt sein. Im Falle der toxischen funktionellen Unverträglichkeit führt die Aufnahme verdorbener oder mit Bakterien belasteter Lebensmittel zur Symptomatik. Bei der nicht-toxischen Variante der funktionellen Unverträglichkeit ist der Auslöser häufig in einem Enzymdefekt zu finden. Dann sind zu wenig oder zu viele bestimmte Enzyme im Darm  vorhanden, wodurch ein Nahrungsmittel nicht vertragen wird. Ein Beispiel hierfür ist die Laktoseintoleranz, auf die wir später noch genauer eingehen.

Übrigens: Funktionelle Unverträglichkeiten können daneben auch in Abwehrreaktionen des Körpers auf bestimmte Stoffe, wie es beispielsweise bei der Histaminintoleranz der Fall ist,  begründet sein.

Häufig auftretende Unverträglichkeiten gegen Nahrungsmittel

Die Bandbreite an verschiedenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist groß. Diese vier Arten betreffen dabei die meisten Menschen.

Laktoseintoleranz

10 % bis 15 % der Europäer leiden an einer Laktoseintoleranz, weltweit steigt die Zahl der Betroffenen sogar auf rund 50 %.

Liegt diese funktionelle Lebensmittelintoleranz vor, stellt der Körper zu wenig Laktase her. Laktase ist ein Enzym, das benötigt wird, um Milchzucker, also Laktose, im Darm aufspalten zu können. Geschieht dies nicht oder nur in geringem Maße, sind unter anderem Blähungen, Magenkrämpfe und Durchfall die Folge.

Nun kann man sich natürlich fragen, warum der Körper so vieler Menschen keine ausreichenden Mengen an Laktase zur Verfügung stellt. Das lässt sich recht einfach erklären: Noch nie zuvor haben die Menschen so viele Milchprodukte konsumiert, wie es heute der Fall ist. Ursprünglich war Muttermilch für Säuglinge vorgesehen und wir Menschen sind die einzige Spezies, die auch mit steigendem Alter noch Milch konsumiert – wir steigen einfach auf die Muttermilch anderer Spezies  um. Der Körper kann sich an diese Entwicklung allerdings nur langsam anpassen und stellt im Verlauf eines Lebens immer weniger Laktase her, wodurch er die Laktose immer schlechter verträgt.

Übrigens: Die Symptome einer Laktoseintoleranz sind nicht direkt gesundheitsgefährdend, können die Lebensqualität der Betroffenen aber stark beeinträchtigen.

Fruktoseintoleranz

Allein in Deutschland leiden 30 % der Menschen unter einer Fruktoseintoleranz. Der Grund ist ein Mangel an GLUT-5 in der Darmschleimhaut. GLUT-5 ist ein Transporterstoff, dessen Aufgabe darin liegt, Fruchtzucker zu verstoffwechseln. Geschieht dies nicht, machen sich die Darmbakterien über den süßen Leckerbissen her und lösen somit die klassischen Beschwerden, darunter Verstopfungen, Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall, aus.

Histaminintoleranz

Leider fehlen repräsentative Statistiken, was den Anteil an histaminintoleranten Menschen in Deutschland, Europa und der Welt betrifft. Dennoch darf davon ausgegangen werden, dass deutschlandweit zwischen 7 % und 15 % auf Histamin reagieren.

Histamin wird umgangssprachlich auch “Allergiehormon” genannt und kommt unter anderem in Rotwein, Käse und manchen Fleisch- und Fischsorten vor. Abgebaut wird das Hormon von der Enzymgruppe der Diaminooxidasen. Einem histaminintoleranten Körper steht zu wenig dieser Enzyme zur Verfügung, sodass beispielsweise Beschwerden in Form von Ausschlägen, Juckreiz, Übelkeit und Atemproblemen auftreten.

Glutenintoleranz

Die Glutenintoleranz wird auch Zöliakie genannt. Gluten ist ein Klebereiweiß, das hauptsächlich in Getreide und Getreideprodukten vorkommt. Leidet man an einer Zöliakie, betrachtet der Körper das Gluten als feindlichen Stoff, wodurch es zu einer Immunreaktion in der Darmflora kommt.

Die Folge ist eine Entzündung des Darms. Glutenintolerante Menschen haben es schwer, ihren Körper ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen und müssen auf vieles verzichten, um ein beschwerdefreies Leben führen zu können.

Allergische Reaktionen auf Nahrungsbestandteile

Allergische Reaktion ist nicht gleich allergische Reaktion. Hauptsächlich wird hier in Frühreaktionen und Spätreaktionen unterteilt:

Frühreaktionen – IgE-vermittelt

Unter Frühreaktionen versteht man alle allergischen Symptome, die sich während oder bis zu wenige Stunden nach der Einnahme des auslösenden Lebensmittels zeigen. Diese Reaktionen werden durch das Immunglobulin E, also IgE, angezeigt. IgE ist ein Antikörper und wird vom Körper immer dann sofort ausgeschüttet, wenn er ein Allergen erkennt.

Übrigens: Vor einem IgE Bluttest, wird normalerweise ein sogenannter EPX Stuhltest durchgeführt. Das Kürzel EPX steht für das “Eosinophile Protein X”, ein Protein, das bei Vorhandensein eines Allergens von den Immunzellen ausgeschüttet wird.

Spätreaktionen – IgG-vermittelt

Kommt es erst nach mehreren Stunden oder sogar nach Tagen zu einer allergischen Reaktion, handelt es sich um eine Spätreaktion, die vom Immunglobulin G, also IgG, in Gang gebracht wird. Insbesondere wird hier IgG4 betrachtet, wobei sich Ärzte uneinig sind, inwiefern ein IgG Test überhaupt Sinn ergibt. Schließlich liefert er eher ungenaue und somit aussageschwache Werte.

Typische Symptome für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit

Lebensmittelunverträglichkeiten können sich in ganz unterschiedlichen Symptomen äußern. Entscheidend ist hierbei vor allem, um welche Art von Unverträglichkeit es sich handelt.

Fruktose- und Laktoseintoleranz

Die Symptome von Fruktose- und Laktoseintoleranzen gleichen sich. Betroffene haben unter Blähungen, Durchfall, Magenkrämpfen, häufigem Aufstoßen und verstärkten Darmgeräuschen zu leiden.

Histaminintoleranz

Bei einer Histaminintoleranz unterscheiden sich die Symptome von Betroffenem zu Betroffenem besonders stark. Manche erleben starke Kopfschmerzen und Migräneattacken, andere berichten von Schwindelgefühlen und Herzrasen. Darüber hinaus kann es zu einem heftigen Blutdruckabfall, Hautreizungen und juckender Haut, sowie zu Asthma kommen. Vereinzelt lassen sich zudem Magen-Darm-Beschwerden, zum Beispiel in Form von Verstopfung, Bauchschmerzen und Durchfall, beobachten.

Zöliakie

Die Symptome der Zöliakie reichen von Durchfall, Appetitlosigkeit und Übelkeit über drastische Gewichtsverluste, Blutarmut und Depressionen bis hin zu Osteoporose, sowie Gelenk- und Hüftproblemen.

Übrigens: Auch ein Vitaminmangel und Wassereinlagerungen sind bei einer vorliegenden Zöliakie nicht selten.

Welche Möglichkeiten zur Behandlung gibt es?

Im herkömmlichen Sinne lassen sich Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht behandeln. Es gibt keine Therapie und kein Medikament, das eine Intoleranz “beseitigen” kann. Ist man betroffen, bleibt man es in der Regel sein Leben lang. Das bedeutet aber nicht, dass kein beschwerdefreies Leben möglich ist. Konnte die Lebensmittelunverträglichkeit mit einem Test festgestellt werden, ist der erste Schritt gemacht und man weiß, wo genau das Problem liegt.

Dann ergibt es Sinn, sich umfangreich ärztlich beraten zu lassen oder eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen. So lernt man, wie man seine Ernährung umstellen und anpassen kann, worauf man achten muss und welche Nahrungsmittel man konsequent meiden sollte. Wer sich informiert und bereit ist, sich an gewisse Regeln zu halten, hat gute Chancen auf ein symptomfreies Leben. Speziell was die Laktoseintoleranz betrifft, sind mittlerweile einige Produkte auf dem Markt, die Laktase enthalten und Betroffenen so den Konsum laktosehaltiger Lebensmittel ermöglichen.

Ob und in welchem Ausmaß man solche kleinen Hilfsmittel nutzen möchte, muss jeder selbst entscheiden.

Fazit: Lieber Selbsttest oder zum Arzt bei Verdacht auf Lebensmittelunverträglichkeit?

Wer vermutet, von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit betroffen zu sein, sollte dies definitiv testen lassen. Ob das beim Arzt oder mittels eines Selbsttests geschieht, ist vorerst zweitrangig. Lediglich Personen, die mit sehr starken Symptomen zu kämpfen haben, sollten besser direkt einen Arzt aufsuchen. Im Normalfall eignet sich ein Selbsttest aber gut, um erste Anhaltspunkte zu erhalten, die eine Unverträglichkeit bestätigen oder ausschließen können.